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Langzeittest Citroën C1
Monatsberichte 2017

Monatsbericht November 2017


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Mein Leihwagen C3 in blau. Neue Batterie, was ist das?

Kilometer: 270.000.

Nachdem ich die neue Batterie eingebaut hatte, dachte ich jetzt ist erst mal Ruhe. Leider falsch, nach einer Woche plötzlich Komplettausfall! Auto aufgeschlossen und am Rande bemerkt, oh das Innenlicht geht ja gar nicht. Schlüssel rum und Stille, kein Klicken, nichts. Also das Messgerät holen und an der Batterie messen. Spannung 1,4 V, also völlig zusammengebrochen. Zum Glück habe ich die alte Batterie noch nicht entsorgt und baue diese wieder ein, läuft — wenn er auch mühsam — startet damit.

Ventile einstellen

Wie schon einmal vor rund 100.000 km sind die Ventile wieder dran zum Einstellen. Ich vereinbare einen Termin in der Niederlassung und bekomme eine Zusage für zwei Wochen später. Eine Woche später geht während einer Fahrt die Motorkontrolle an. Ansonsten ist nichts festzustellen. Am nächsten Tag ist die Kontrolllampe dann wieder aus, geht aber auf der Rückfahrt wieder an. Nun ja, es geht sowieso in die Werkstatt also nicht so schlimm.

Am vereinbarten Tag bringe ich das Auto hin, entspanne die Rails und ziehe die Sicherung der Gasanlage. So hatte ich das vereinbart beim Termin. Der Kundendienstmitarbeiter begleitet mich zum Auto und lässt sich alles zeigen, ich erwähne die leuchtende Motorkontrolle und schildere die Details.

Ich erhalte (gegen Berechnung) einen Leihwagen, da der Auftrag nicht an einem Tag abgearbeitet werden kann.

Als Leihwagen gibt es einen neuen C3 in blau, ein wirklich schönes und bequemes Fahrzeug. Ich habe drei Tage das Vergnügen, ihn zu fahren und kann mir den C3 sehr gut als Nachfolger vorstellen. Er hat alles, was ich beim C1 ein wenig vermisse, die vier Türen und genug Platz für drei Kinder auf der Rückbank. Schließlich hat sich der C1 praktisch zum "Erstwagen" gemausert, er wird am meisten gefahren.

Mein Leihwagen, Citroën C3 in blau. Der C3 von innen.
Mein Leihwagen, Citroën C3.

Als ich meinen C1 abhole, gibt es eine unangenehme Überraschung. Der Kundendienstmitarbeiter teilt mir mit, dass die Ventile nicht eingestellt wurden. Das mühsame Starten würde weniger durch eine schwache Batterie als vielmehr durch mangelnde Kompression auf einem Zylinder verursacht. Es gibt dafür mehrere mögliche Ursachen. Ventile undicht, defekter Kolbenring oder ein Riss in der Laufbuchse. Eine Diagnose und anschließende Reparatur bedingt einen Ausbau des Zylinderkopfes. Das würde eine vierstellige Reparatursumme ergeben,unabhängig, welcher Defekt vorliegt. Da der Zeitwert des C1 mit acht Jahren und 270.000 km gerade mal bei um die 1.000 Euro liegt, ist das nicht mehr wirtschaftlich reparierbar.

Somit bin ich von einem Tag auf den nächsten mein treues und zuverlässiges Auto los!

Von der Nachricht muss ich mich erst mal erholen und prüfen, wie ich nun vorgehen will. Dass der C1 einen Nachfolger braucht, ist Fakt. Und auch ein Citroën soll es wieder sein, so gut wie ich mit dem C1 gefahren bin!

Der Servicemitarbeiter gibt mir eine Karte mit von seinem Kollegen im Verkauf. Ich vereinbare zwei Tage später einen Termin für die nächste Woche, um mir mal ein paar Vorschläge machen zu lassen.

Eine Recherche bei den großen Autoportalen sorgt für Ernüchterung, so günstig wie mit dem C1, werde ich diesmal nicht davon kommen. Der Verkäufer bei der Niederlassung kann mich da höchstens noch positiv überraschen. Zur Arbeit geht es erst mal mit dem Familienauto, da ich nicht auch noch mit meinem beschädigten C1 liegen bleiben will.

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