Die Entscheidung geht Richtung Honda Jazz. Ich berichte von den letzten Verhandlungen beim Honda-Händler, dem Vertragsschluss, der Abholung bzw. Übergabe des Fahrzeugs und den ersten Erfahrungen im Alltag.

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Monatsbericht April 2011


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Die Entscheidung geht Richtung Honda Jazz. Ich berichte von den letzten Verhandlungen beim Honda-Händler, dem Vertragsschluss, der Abholung bzw. Übergabe des Fahrzeugs und den ersten Erfahrungen im Alltag.


Ansicht des Honda Jazz in Deep Sapphire Blue Pearl von schräg vorne. Vertragsschluss

Im März 2011 hatte ich über meinen Entschluss für einen neuen Wagen und die möglichen Kandidaten berichtet. Nachdem meine Entscheidung schon (fast) für einen Honda Jazz gefallen war, ging es also Anfang April wieder zu Honda Hoefler und Herrn Artizada, um noch ein paar Details zu klären.

Wesentliche Punkte waren für mich: Finanzierungsangebot für den "4plus Inklusiv Tarif" (Garantieverlängerung um weitere zwei Jahre und vier Inspektionen mit Ölwechsel), der nur in Verbindung mit einer 48-Monate-Finanzierung angeboten wird. Bei einem Preis von 499 Euro aber ein Angebot, auf das ich keinesfalls verzichten wollte. Zudem stand noch die Klärung der Frage an, ob mein Autoradio (mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss für Musikwiedergabe), das ich im Modus eingebaut hatte, mit vertretbarem Aufwand im Jazz eingebaut werden könnte bzw. was für Alternativen denkbar wären.

Zunächst also zum Autoradio

Der Jazz hat serienmäßig ein Doppel-DIN-Radio mit spezifischer Blende. Daher ist ein Austausch nur mit erheblichem Aufwand möglich, da eine Blende, der Einbaurahmen sowie Adapterkabel benötigt werden. Da ich aus meinem vorherigen Wagen noch eine Parrot Freisprechanlage hatte, schlug mir Herr Artizada vor, diese einzubauen. Vermutlich sei es auch möglich, den USB-Anschluss nachzurüsten, sodass ich die gewünschte Funktionalität für Musik und Telefonanbindung mit vertretbaren Kosten ohne Einbau meines vorherigen Radios hätte.

Mit Herrn Burger vom Kundendienst wurden die benötigten Einbauzeiten geklärt und das Angebot daraufhin aktualisiert. Der Wert des Modus für die Inzahlungnahme war ja bereits während meiner Probefahrt mit dem Jazz ermittelt worden, sodass — nachdem die offenen Punkte zu meiner Zufriedenheit geklärt waren — dem Vertragsabschluss nichts mehr im Wege stand. Meine Wunschfarbe Deep Sapphire Blue Pearl war auch noch verfügbar. Da das Fahrzeug eine Tageszulassung (und somit kurzfristig verfügbar) war, wurde der Übergabetermin bereits auf die nächste Woche, den 19. April gelegt.

In den verbleibenden Tagen brachte ich noch meine Freisprecheinrichtung und den "Marderschreck", den ich nach ein paar Marderschäden in meinem vorherigen Fahrzeug nicht mehr missen möchte, zum Einbau ins Autohaus. Außerdem galt es natürlich noch eine Versicherungsbestätigung zu beschaffen — nachdem ich mit meiner Kfz-Versicherung (der HUK-Coburg) bisher immer zufrieden war habe ich auch für mein neues Fahrzeug dort wieder online eine Versicherung beantragt. Die Versicherungsbestätigung kam wie gewohnt umgehend.

Abholung — oder doch noch nicht?

Am 18. April rief mich Herr Artizada an: der USB-Anschluss ließ sich leider nicht wie gedacht realisieren. Dafür wäre doch der komplette Nachrüstsatz erforderlich, den Honda mit etwa 250 Euro veranschlagt. Angesichts dieses Preises beschloss ich, auf den USB-Anschluss zu verzichten. Am Vormittag des 19. April bekam ich dann erneut einen Anruf: leider sei auch der Einbau der Freisprechanlage nicht möglich, da der Jazz im Modelljahr 2011 ein vollständig in den CAN-Bus (also das Kommunikationssystem der Fahrzeugelektronik) eingebundenes Radio habe. Es sei höchstens möglich, die Freisprecheinrichtung parallel mit einem separaten Lautsprecher einzubauen, aber dann würde noch nicht einmal die Radiostummschaltung funktionieren. Unter diesen Umständen schien mir der Einbau nicht sinnvoll. Mir war zwar nicht nachvollziehbar, warum dies nicht bereits bei Auftragserteilung bekannt war, aber so wollte ich die Anlage dann lieber nicht verbaut haben und beschloss, das weitere Vorgehen persönlich bei Abholung des Wagens am Nachmittag zu besprechen.

Am Nachmittag fuhr ich also zur vereinbarten Zeit zu Honda Hoefler um meinen Jazz abzuholen. Herr Artizada erwartete mich bereits. Nach der Abwicklung des "Papierkrams" für meinen Modus ging es an die Übergabe für den Jazz. Anhand eines ausführlichen Übergabeprotokolls bekam ich die wichtigsten Sicherheitshinweise und Gebrauchsvorschriften erklärt (so ausführlich hatte ich das bisher noch nie gehabt). Nach einer kleinen Diskussion wegen der nicht eingebauten Freisprechanlage lasse ich nun doch mein vorhandenes Radio verbauen — Herr Artizada ist mir diesbezüglich preislich entgegengekommen. Der Einbau wird im Mai stattfinden, ich werde berichten.

Und dann ging’s zum Auto. Auch hier erhielt ich eine ausführliche Einweisung — auf die Erklärung mancher Funktionen habe ich dankend verzichtet, nachdem ich bei Vertragsschluss bereits das Fahrerhandbuch bekommen hatte und dieses natürlich bereits komplett gelesen hatte. Dann überzeugte ich mich noch davon, dass alles in Ordnung (also ohne Kratzer und Dellen) ist und stellte erfreut fest, dass mein Marderschreck sehr ordentlich verbaut wurde. Nach Abschluss der Formalitäten bekam ich noch eine Flasche Prosecco ("… aber nicht während der Fahrt trinken!") und konnte dann meine erste Fahrt im neuen Wagen antreten.

Ansicht des Honda Jazz in Deep Sapphire Blue Pearl von schräg vorne.
Ansicht des Honda Jazz in Deep Sapphire Blue Pearl von schräg vorne.

Die ersten paar Tage

Los ging’s mit ein paar Tagen Alltag überwiegend im Stadtverkehr. Der Jazz konnte gleich seine Handlichkeit und Parkplatzfreundlichkeit unter Beweis stellen. Außerdem standen für die Arbeit schon die ersten Transporte an: Beim Befördern von Kiessäcken konnte ich mich von der Sinnhaftigkeit der hochklappbaren Rücksitze überzeugen. Hinter den Vordersitzen bleibt ein ordentlicher Stauraum, der sich dank niedriger Ladehöhe durch die hinteren Türen gut beladen lässt. Zum meiner Meinung nach genialen Sitzkonzept, mehr in einem späteren Monat.

Über das Osterwochenende folgte dann gleich der erste Reise-Test mit fünf Personen an Bord. Mit Freunden ging’s ein paar Tage in die Nähe von Zwickau. Auch diese Anforderung meisterte der Jazz bravourös: auch für drei (nicht allzu voluminöse) Erwachsene ist ausreichend Platz auf der Rückbank, durch die große Innenraumhöhe und die einigermaßen geraden Seiten fühlten sich die Mitfahrer nicht allzu eingeengt — für 1.000 km am Stück ist es dennoch nicht wirklich die beste Lösung.

Auch der Kofferraum wird seinem Namen gerecht und kommt mit Trolley, Reisetaschen und Rucksäcken gut zurecht. Die Motorisierung erweist sich bei dieser Beladung als nicht wirklich üppig — es zeigt sich mal wieder, dass Hubraum nicht zu ersetzen ist (außer vielleicht durch einen Turbo). Aber da wir es nicht eilig haben, kommt zu keiner Zeit der Wunsch nach mehr Leistung auf. Entscheidender ist der Verbrauch: trotz der üppigen Beladung pendelt er sich (laut Bordcomputer) unter sechs Liter ein.

Nach diesem Wochenende folgen wieder überwiegend Fahrten in der Stadt und der näheren Umgebung, dennoch stehen am 30. April (also knapp zwei Wochen nach Übernahme) schon 1.117 km auf dem Tacho.

Im Mai werde ich über den Umbau des Radios berichten.

Zusammenfassung

30.04.2011, Kilometer: 1.117.

Aufgetretene Mängel: keine

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link)

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