Nach einem Nachtrag wegen der letzten Garantiereparatur im Februarbericht erzähle ich von meinem Räderwechsel mit zwei neuen Reifen und von meiner Ukrainereise mit dem erneuten Ausfall der Klimaanlage. Anschließend berichte ich von einem selbst verschuldeten Unfall und mache Verbrauchsangaben.

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Monatsbericht Mai 2018


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Nach einem Nachtrag wegen der letzten Garantiereparatur im Februarbericht erzähle ich von meinem Räderwechsel mit zwei neuen Reifen und von meiner Ukrainereise mit dem erneuten Ausfall der Klimaanlage. Anschließend berichte ich von einem selbst verschuldeten Unfall und mache Verbrauchsangaben.


Heckschaden. Nachtrag zum Februarbericht

Ich hatte im Februarbericht erzählt, dass mein Lenkgetriebe und das Radio ausgetauscht wurden. Inzwischen habe ich die Meldung der Versicherung erhalten, welche die Schäden im Rahmen der Garantieverlängerung abwickelt, die ich direkt beim Kauf mit erworben hatte. Der Austausch des Radios war mit 952,08 Euro und der Austausch des Lenkgetriebes mit 1.838,30 Euro abgerechnet worden. Was bin ich froh, dass ich damals die zusätzlichen 1.784 Euro für die Garantieverlängerung um drei Jahre bzw. bis 200.000 Kilometer bezahlt habe! Die Schäden, die bereits abgerechnet wurden, liegen über 4.000 Euro. Das hat sich gelohnt!

Räderwechsel

13.04.2018, Kilometer: 150.535.

Ich hatte den Eindruck, dass der Winter für dies Jahr vorbei war und habe daher meine Sommerräder montieren lassen. Ich hatte in meinem Bericht vom November 2017 mitgeteilt, dass die vorderen Sommerreifen wegen einer Spurverstellung beide einseitig abgefahren waren, so dass ich neue Reifen brauchte.

Der ADAC hatte 2017 zwar einen Sommerreifentest mit SUV-Reifen herausgebracht, aber da ich nur zwei Reifen kaufen wollte, blieb ich bei den bisher genutzten Dunlop Fastresponse 215/65 R 16 H98.

Der Preis einschließlich Montage auch der noch vorhandenen zwei Sommerräder betrug 206 Euro bei der Firma Damm&Rademacher in Kierspe. Der Monteur arbeitet sehr sorgfältig und umsichtig.

Da die Montage an einem Freitag (den 13.) erfolgte, fuhr ich nach dem Wochenende zum Nachziehen der Reifenmuttern. Für die anstehende Reise wollte ich kein Risiko eingehen. Ich hatte nämlich mal erlebt, wie sich bei einem LKW-Anhänger ein Zwillingsreifen während der Fahrt verselbstständigte und alle Radbolzen mitnahm bzw. verbog. Man hatte versäumt die Radmuttern nachzuziehen.

Ukraine-Reise

Wer diese Berichte regelmäßig verfolgt weiß, dass ich zweimal pro Jahr mit meinem Tiger in die Ukraine reise. Ich berichte über diese Reisen, weil ich denke, dass Reiseerlebnisse mit meinem Tiguan bei Ihrer eventuelle Kaufentscheidung helfen können.

Streckenverlauf

Ich plane meine Reise immer mithilfe von Google-Maps. Ich gebe Start und Ziel an und verschiebe dann einzelne Punkte so, dass die von mir gewünschte Strecke dabei herauskommt. Der Verlauf hängt davon ab, welche Orte ich unterwegs besuchen möchte oder welche landschaftlichen Schönheiten ich mir ansehen will. Dazu hilft mir zwischendurch das Umschalten von der Kartenansicht auf die Satellitenansicht. Wenn die Route dann festliegt, programmiere ich die wichtigen Punkte in mein Navi und lasse mich führen.

Parallel hat mein Beifahrer immer den aktuellen Atlas des jeweiligen Landes auf den Beinen und immer wieder regt er alternative Streckenabschnitte an und verfolgt generell, wo wir uns gerade befinden. Ich empfinde es als einen Verlust, dass man bei der Führung durch das Navi völlig die Orientierung für die aktuelle Position verliert.

Bei meiner letzten Reise (siehe meinen Bericht vom Oktober 2017) hatte ich auf der Rückreise in Deutschland erstmalig die Strecke über die A14 nach Leipzig und weiter auf der A38 südlich am Harz vorbei nach Kassel und von dort über A44 und A45 wieder zurück genommen. Die Strecke hatte mir wegen der wenigen Baustellen und der netten Landschaft zugesagt und ich wählte sie diesmal auch für den Hinweg.

Streckenverlauf in Deutschland.
Fahrtroute durch Deutschland bis Görlitz.

Fahrt durch Deutschland

Ich fuhr morgens gegen acht Uhr los und erwartungsgemäß war bei Hagen auf der A45 ein Stau, der durch den Berufsverkehr bedingt war, aber er hielt sich um diese Zeit schon wieder in Grenzen. Die weitere Fahrt verlief reibungslos.

Am Anfang der Fahrt sprach ich mit dem Beifahrer noch über das unangenehmer gewordene Geräusch meines Diesels bei geringen Drehzahlen und geringer Belastung, aber nachdem der Motor richtig warm war und wir mit höherer Drehzahl auf der Autobahn fuhren, gab sich das wieder. Ich schaltete fast ständig den Tempomaten (bei VW GRA — Geschwindigkeitsregelanlage genannt) und hielt auf freier Strecke die Geschwindigkeit bei einer Tachoanzeige von 140 km/h. Wie ich bereits in meinem Bericht vom März 2014 erwähnte, eilt mein Tacho bei dieser Geschwindigkeit etwa 8 km/h vor, so dass meine Geschwindigkeit bei gut 130 km/h lag und damit der Richtgeschwindigkeit entsprach.

Alle etwa zwei Stunden machten wir eine kleine Rast an einer Raststätte oder einem Autohof und nach etwa einer halben Stunde ging es wieder weiter. Bei meiner angenehmen Dauergeschwindigkeit ist der Tiguan trotz seines Motorcharakters angenehm leise, so dass ich unterwegs ein gutes Hörbuch laufen ließ. Die Landschaft kann man von der Autobahn aus nicht wirklich genießen und drei Tage im Auto unterhalten, das ist auch nicht jedermanns Sache. Da ist für mich ein Hörbuch wirklich angenehm und hält mich fit wie eine interessante Unterhaltung mit dem Beifahrer.

Fahrt durch Polen

Streckenverlauf in Polen.
Fahrtroute durch Polen bis Zosin.

Ab der Grenze bei Görlitz fuhr ich dann auf der polnischen A4. Auf den polnischen Autobahnen ist seit wenigen Jahren die maximal zulässige Geschwindigkeit von 130 km/h auf 140 km/h angehoben worden, aber ich blieb bei meiner Geschwindigkeit, wie ich sie auch in Deutschland fuhr. In Gogolin machte ich Feierabend und übernachtete. Auf dem obigen Bild sieht man die Angabe von 21 Stunden, welche Google-Maps ausgerechnet hat. Die gilt für die Gesamtstrecke bis Wyschgorod, aber das tu ich mir nicht mehr an. Ich übernachte mehrmals und gestalte mir eine schöne Reise aus dieser Tour.

Am nächsten Tag ging es durch das Hörbuch begleitet weiter bis hinter Krakau nach Rzeszów. Die Aussprache der polnischen Städtenamen habe ich mir vor vielen Jahren schon versucht einzuprägen, damit man die Einheimischen auch verstehen kann, wenn sie einem den Weg weisen müssen. Aber, na ja … Bei Rzeszów fuhr ich dann auf der S19 nach Norden, weil ich von da über die 74 nach Hrubieszów zu meinem nächsten Quartier wollte. Entlang dieser Strecke lagen auch einige Städte, von denen ich mir einige während meiner Pausen ansehen wollte. Janów-Lubelski lohnte sich nicht, aber Zamosc ist wirklich sehenswert.

Am nächsten Morgen ging es dann zeitig weiter zur Grenze in Zosin, um vor dem großen Ansturm dort zu sein. Das erwies sich erneut als richtig und so konnte ich ohne lange Wartezeit in den Abfertigungsbereich einfahren und war nach einer knappen Stunde in der Ukraine.

Fahrt in der Ukraine

Hinter der Grenze empfing mich wieder die ukrainische Straße. Obwohl die Frostperiode noch nicht lange her war, hatte man schon begonnen die Frostaufbrüche und ausgefahrenen Löcher zu reparieren. Aber schneller als 60 km/h zu fahren, war wirklich nicht angeraten!

Immer wieder war es erforderlich mit einer Vollbremsung plötzlich auftauchende Löcher langsam durchfahren zu können. Das hing damit zusammen, dass ich ein wunderbares Wetter hatte, die Sonne darum aber durch die Bäume und Büsche an den Straßenrändern viele kleinteilige Schatten warf, so dass man die Löcher einfach nicht rechtzeitig erkennen konnte.

Sehr häufig reichte es, das Lenkrad stark zu verreißen, um den Löchern durch Nutzung der Gegenfahrbahn auszuweichen, wenn nicht gerade jemand entgegenkam. Das war aber selten der Fall. So fuhr ich die etwa 90 Kilometer von der Grenze um die Stadt Kowel an der E373 zu erreichen.

Streckenverlauf in der Ukraine.
Fahrtroute von der Grenze bis nach Wyschgorod bei Kiew.

Ich sah mir die Stadt Kowel noch einmal etwas näher an, das heißt, ich suchte dort nach einer Möglichkeit zu einer Kaffeepause. Ukrainische Städte zeigen eine seltsame Kombination von Verfall, Pflege und Neuaufbau. Die Straßen werden in den Innenstädten immer besser, aber viele Häuser machen einen verfallenen Eindruck. Überall gibt es kleine oder sogar große Parkanlagen, die wirklich schön und großzügig angelegt sind und von den Menschen auch genutzt werden. Die Kirchen werden toll renoviert, was oft in Eigenleistung geschieht. Daneben gibt es die protzigen Bauwerke, die das vorhandene Geld herausschreien und neben den kleinen Holzhäusern hinter ihren verfallenden Zäunen einen starken Kontrast bilden. Es ist eine wirklich eigenartige Mischung.

Von Kowel aus gibt es eine Straße nach Kiew von bester Qualität, was den Fahrbahnbelag angeht. Sie wurde anlässlich der Fußballeuropameisterschaft 2012 völlig neu aufgebaut, um für den Verkehr zwischen Kiew und Warschau geeignet zu sein. Man könnte sie wirklich schnell fahren, aber es sind nur 90 km/h erlaubt. Es gibt in der Ukraine auf den Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften drei verschiedene maximal zulässige Geschwindigkeiten: 90 km/h, 110 km/h und 130 km/h. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich sicher sein kann, welche Begrenzung gilt, wenn nicht ein Schild am Rand steht, das mir die 130 km/h erlaubt. Es gibt nur wenige Strecken damit. Ich kann auch nicht erkennen, wann 110 km/h gilt.

Die Straßenverhältnisse in der Ukraine und die Begrenzung auf 90 km/h ohne Autobahnen mit höheren zulässigen Geschwindigkeiten hat mir in der Ukraine wieder Traumverbräuche beschert. Aber dazu später.

Fahrten innerhalb der Ukraine

Der Zweck meiner Besuche ist humanitäre Hilfe im Rahmen des Vereins "Kinder von Tschernobyl e.V.", der seinen Sitz in Kierspe hat. Wir unterstützen Bedürftige im Kreis Wyschgorod, der nördlich von Kiew liegt, und im Kreis Bila Zerkwa. Beide Kreise gehören dem Regierungsbezirk Kiew an. Ich fahre dort hin, um die Arbeit vor Ort zu koordinieren und abzusprechen, denn ohne Partner vor Ort können wir als kleine Organisation kaum etwas ausrichten. Wir haben absolut zuverlässige Partner, so dass wir mit Sicherheit sagen können, dass unsere Hilfe da ankommt wo sie gebraucht wird.

Die Hilfe geschieht in Form von Hilfstransporten, Kindererholungsmaßnahmen, einer Armenküche und durch die Unterstützung von mehr als dreißig chronisch kranken Kindern bei der Beschaffung der erforderlichen Medikamente. Medikamente müssen bis auf Ausnahmen in der Ukraine selbst bezahlt werden. Bei chronischen Erkrankungen wie Mukoviszidose, Asthma, Diabetes, Leukämie, rheumatoide Arthritis und ähnlichen stürzt das eine normal verdienende Familie in die Armut. Familien mit schmalem Einkommen sind völlig überfordert. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich unter www.kvt-kierspe.de näher darüber informieren.

Wir besuchen die unterstützten Kinder in ihren Familien, um unsere Sponsoren über die Kinder zu informieren. Dabei fahren wir regelmäßig in die Dörfer, in denen die meisten Straßen noch einfache Sandwege sind. Bei diesen Gelegenheiten bin ich glücklich über die Bodenfreiheit meines Tigers. Immer wieder juchzen die Mitfahrerinnen vor Schrecken, wenn ich über diese Pisten fahre. Das Auto schaukelt heftig, weil ich nur langsam fahren kann und so jede Vertiefung voll ausgekostet wird. Bevor ich den Tiguan kaufte, fuhr ich einen MAZDA 5. Das war ein gutes Auto, aber die Straßen in der Ukraine hatten mir so manchen teuren Unterbodenschaden beschert.

Nach einem Regen freue ich mich über meinen Allradantrieb. Oft sind meine Mitfahrer skeptisch, ob diese Pfützen zu schaffen sind, die eher kleine Seen sind, aber der Tiger zieht durch. Er hält auf diesen Fahrten genau das, was ich mir von ihm erhofft hatte.

Rückfahrt

Die Rückfahrt verlief bis zur Grenze nach Polen auf derselben Route wie die Hinfahrt. Kurz vor der Grenze übernachtete ich in Wolodymyr Wolynskyj. Der Grenzübergang in die EU ist eine Katastrophe! Deswegen übernachte ich dort, um noch in der Nacht an die Grenze zu kommen, wenn wenig Verkehr ist.

Ich war also um 4.30 Uhr an der Grenze und es waren nur wenige Autos vor mir, aber ich brauchte mehr als vier Stunden, bis ich in Polen war. Es ist eindeutig, dass diese Langsamkeit an der polnischen Seite liegt. Man hat die ukrainische und die polnische Grenzabfertigung in dasselbe Gebäude gebracht und es gibt keine Pufferzone zwischen den Grenzen mehr. Der Abfertigungstakt wird eindeutig von der EU-Seite bestimmt. Es ist nicht erkennbar, was so lang dauert. Die Überprüfung des Fahrzeugs und der mitgeführten Sachen ist nur sehr kurz. Die Zeit wird für die Überprüfung der Personalien und der Fahrzeugpapiere benötigt. Ob es daran liegt, dass nach Wegfall des Visumszwangs für die Ukrainer alle Daten jetzt mit einem Datenzentrum in der EU abgeglichen werden müssen und dass die Datenleitungen so langsam sind? Es ist einfach ätzend!

Streckenverlauf der Rückreise in Polen.
Streckenverlauf der Rückreise in Polen.

Die kurze Nacht und der lange Grenzaufenthalt führen natürlich dazu, dass ich am nächsten Tag in Polen nicht weit komme und das verlängert die gesamte Reise um fast einen Tag. Aber ich mache das Beste draus und schaue mir in Polen schöne Städte an. Diesmal übernachtete ich in Sandomierz, einer schönen alten Stadt. Die Polen machen ihre Städte wirklich schön!

Von dort ging die Strecke dann auf der Landstraße nach Krakau und von dort weiter auf der polnischen A4 bis Boleslawiec. Hier übernachtete ich erneut, denn ich wollte mir diese schöne Stadt noch einmal ansehen. Ich hatte sie vor vielen Jahren mal gesehen und seitdem hat sich viel getan. Sie ist wirklich eine Reise wert. Wem der Name nichts sagt, der kann vielleicht mehr mit "Bunzlau" anfangen, denn das ist der deutsche Name dieser Stadt und die Bunzlauer Keramik ist berühmt. Die weitere Rückfahrt in Deutschland erfolgte dann auf derselben Route wie die Hinfahrt.

Ausfall der Klimaanlage

Ich habe schon mehrfach berichtet, dass meine Klimaanlage bei heißem Wetter ausfällt. Sie hat schon mehrere Updates erhalten und es ist "Kein Fehler zu erkennen", aber sie fällt immer wieder aus. So auch auf dieser Reise. Auf der Rückreise in Polen, ich hatte wunderschönes Wetter und im Auto war es nach einer Rast ziemlich heiß geworden, versagte die Klimaanlage wieder ihren Dienst. Das ist nicht weiter schlimm, weil ich nur den Motor abstellen und die Zündung neu einschalten muss. Dann läuft sie wieder, als wäre nichts gewesen. Irgendein Softwarefehler oder irgendein Sensor spielt mir da einen Streich und hinterlässt sogar Spuren im Fehlerspeicher. Aber dann wird die Anlage wieder zurückgesetzt und läuft wieder. Ich muss mir noch überlegen, wie ich das behandle, bevor die Garantieverlängerung nicht mehr greift.

Selbst verschuldeter Parkunfall

Ende Mai verursachte ich beim Rückwärtseinparken in eine Längsparklücke einen Unfall. Ich hielt neben einem Fahrzeug an, hinter das ich einparken wollte. An dessen Heck standen zwei Frauen und blieben dort auch stehen. Um sie nicht zu schädigen, konzentrierte ich mich auf den rechten Außenspiegel und vergaß zu prüfen, ob jemand dich hinter mir stand. Leider hatte eine ältere Dame sehr kurz hinter mir angehalten und bis sie erkannte, was ich vorhatte und zurücksetzen konnte oder hupen, hatte ich sie mit meinem linken Heck an ihrer rechten vorderen Ecke erwischt.

Heckschaden.
Der Schaden an meinem Tiguan ist nur gering.

Toyotaschaden.
So zeigt sich der Schaden am Toyota Yaris.

Wie man leicht erkennt, habe ich den Toyota Yaris ziemlich unansehnlich gemacht mit meiner Rempelei, aber es ist nichts Schlimmes passiert. Es tut mir leid, dass ich der Dame einen ziemlichen Ärger bereitet habe, denn es war der Vorabend des Fronleichnams und eine Reparatur nicht mehr möglich, bevor sie am Freitag eine größere Reise antreten wollte.

Ich habe den Schaden sofort meiner Versicherung gemeldet und noch am selben Abend eine Vorgangsnummer erhalten, die ich der Dame übermittelte. Sie hatte darauf verzichtet, die Polizei zu rufen, weil sie mir vertraute. Also will ich auch meinerseits versuchen, ihren Ärger so gering wie möglich zu halten. Ich hoffe, dass meine Versicherung sich auch korrekt verhält und den Schaden problemlos reguliert.

Ich habe bereits einen Anruf der Werkstatt erhalten, die mir mein Versicherer, die Bruderhilfeversicherung, zugeteilt hatte. Ich werde den Schaden an meinem Tiguan aber nicht beheben lassen. Nach dem Waschen werden nur ein paar kleine Kratzer zurückbleiben und die sind auf dem Kunststoffstoßfänger, der nicht rosten kann. Dafür muss ich keine 400 Euro ausgeben, die eine hiesige Werkstatt geschätzt hatte. Außerdem muss ich dann nicht die Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen.

Verbrauch

Kilometer: 157.855.

Bis zum Update der Motorsteuerung, das bei 93.000 km wegen des Betrugs von VW erforderlich wurde, lag der Verbrauch bei genau 7,3 l/100 km.

Der Verbrauch nach dem Update ist kontinuierlich leicht gesunken, aber nur in der zweiten Stelle hinter dem Komma. Jetzt liegt er bei knapp 7,2 l/100 km. Das zeigt das Bild unten.

Die Ukrainereise habe ich mit einem Gesamtverbrauch von nur 6,7 l/100 km absolviert. In der Gesamtstrecke von etwa 5.350 km stecken etwa 2.500 km deutsche und polnische Autobahn mit einer Geschwindigkeit bis 130 km/h. Die restliche Strecke ist polnische und ukrainische Landstraße mit maximal 90 km/h. Auf den ukrainischen Straßen zeigte der Bordcomputer Verbräuche von kurz über 6 l/100 km, wobei ich die Fehlanzeige von -0,4 l/100 km eingerechnet habe.

Dieselverbrauch.
Dieselverbrauchsverlauf seit dem Update der Motorsteuerung.

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